04. April 2019

Artikel des Berliner Kuriers zu kreativen Mieter*innen Protesten in Nord-Neukölln

Seit geraumer Zeit treibt die Spekulation mit Immobilien in Berlin, und besonders auch bei uns in Nord-Neukölln,  besorgniserregende Blüten. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht ein neuer Fall eines Hauses bekannt wird, welches von einer internationalen Immobiliengesellschaft gekauft wurde, in dem umfassende Modernisierungen angekündigt werden und die Mieter*innen um ihr zu Hause bangen müssen. 

Doch auch der Widerstand wächst. Neben zahlreichen Mieter*innen Initiativen die durch Demos und Protestaktionen auf diese unsägliche Situation aufmerksam machen, entstehen immer wieder neue, kreative Formen des Widerstands. In Nord-Neukölln ist jetzt der erste Mieter*innen Chor entstanden, der die Texte bekannter Liedern so umdichtet, dass daraus Miet-Protest-Lieder entstehen.

Beim ersten "Kreuzköllner Rudelsingen" Ende März gab die Gruppe ihren ersten Auftritt. Stadtrat Jochen Biedermann und ich waren dabei. Eine tolle neue Form des Protestes von der wir bald mehr hören und sehen werden, zum Beispiel auf der großen Mietendemo am Samstag dem 6.4.

Hier ein Artikel des Berliner Kuriers zum Thema.

« zurück