22. März 2018

Bericht zum Fachgespräch "Muslimische Bestattungen Landschaftsfriedhof Gatow – wie geht es in 2018 weiter?"


Schon zum vierten Mal lud ich am 19.2.2018 zu einem Fachgespräch zum Thema muslimische Bestattungen ins Abgeordnetenhaus ein. Dieses Mal zusammen mit meiner Kollegin Bettina Jarasch, Sprecherin für Integration und Flucht sowie Sprecherin für Religionspolitik. Ich freue mich, dass es bei dem Thema vorwärts geht, und nun schon über konkrete Vorhaben geredet werden kann.

Bei diesem Treffen wurde der geplante Ausbau des Landschaftsfriedhofes Gatow vorgestellt, durch den über 2000 neue Grabstellen für muslimische Bestattungen in Berlin erschaffen werden.

Herr Pasch, Fachbereichsleiter für Friedhöfe im Grünflächenamt Spandau, berichtete zunächst von dem Prozess, der durchlaufen wurde um heute die fertige Bauplanungsunterlagen vorstellen zu können. Durch mehrere überbezirkliche Treffen im Abgeordnetenhaus sowie zwei lokale Termine in Spandau konnten viele der muslimischen Verbände, Imame und Bestatter*innen in den Planungsprozess einbezogen werden, Ihre Wünsche und Bedarfe äußern und diese teilweise in den Bauplan einbezogen werden.

Heute konnte das Ergebnis dieses Prozesses, der Bauplan für einen neuen Friedhofsteil für muslimische Grabstätten, vorgestellt werden. Der Friedhof soll in drei Baustufen erweitert werden, am Ende werden 2050 neue Grabstätten, ein Trauerweg sowie ein Parkplatz mit 65 neuen Autostellplätzen entstehen.

Auch einen „Ort der Trauer“ für all diejenigen die keine Möglichkeit haben die Grabstätte ihrer Angehörigen oder Freunde zu besuchen, würde Pasch gerne als Teil der Erweiterung integrieren.
Reinhard Busch aus dem Büro Fugmann Janotta und Partner stellte als zuständiger Landschaftsarchitekt die genauen Pläne des Ausbaus vor und gab den Anwesenden durch die Erklärung der Bauzeichnungen einen Eindruck von der Beschaffenheit der neuen Flächen und Wege.

Es wurde vereinbart nach dem Sommer weitere Gespräche zu führen und über die Erweiterung des Landschaftsfriedhofs zu berichten.

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