Nach viel Vorbereitungsarbeit geht die Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS) endlich an den Start.
Diskriminierung gehört zum schulischen Alltag. Auch hier, wie in anderen Gesellschaftsbereichen, erleben Menschen Benachteiligungen, beispielsweise weil sie einen arabischen Namen haben, nicht der Geschlechternorm entsprechen, ein Kopftuch tragen, oder eine Behinderung haben. Diese Ungleichbehandlung wird von den Betroffenen nicht nur als emotionale Belastung empfunden, sondern beeinträchtigt auch Lernmotivation, Leistungsfähigkeit und den Bildungserfolg.
Das Projekt ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen bietet den betroffenen Berliner Schüler*innen und Eltern sowie dem Schulpersonal erstmals eine schulspezifische, zielgruppenübergreifend-horizontal arbeitende (alle Diskriminierungsmerkmale einbeziehende) unabhängige Anlauf- und Beratungsstelle, an die sie sich wenden können und wo sie Unterstützung erfahren.
