Abseits der pulsierenden Mitte wachsen in Neukölln die Trends: Hier hat sich vor 5 Jahren das Agora Collective gegründet, eine vielfältige Community aus Unternehmer*innen, digitalen Nomaden und Künstler*innen. Als Teil der sharing economy bietet das Agora Raum für konsumkritisches, nachhaltiges Wirtschaften.
Dabei ist die Idee vom Kollektiv ja nichts Neues und der einen oder dem anderen mag sie als Einfall von gestern erscheinen. Doch das Agora wächst: 2016 wurde mit Hilfe der Edith Maryon Stiftung das Gelände der ehemaligen Kindl Brauerei im Rollberg Kiez gekauft, hier baut das Agora Collective ein Labor für zirkuläres Wirtschaften und kulturelle Entwicklung auf. Nachhaltiges Arbeiten und bezahlbares Leben jenseits der Gentrifizierung soll hier ermöglicht werden.
Alice Grindhammer, Politikwissenschaftlerin und Garbologin, eine der Initiatorinnen des neuen Agora, lädt die EAF Berlin und ihren Förderverein nach Neukölln ein und will ihre Erfahrungen und ihre Ideen mit uns teilen. Gerade wurde sie von Edition F als eine von „25 Frauen, die unsere Welt besser machen“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit der Bezirksbürgermeisterin Neuköllns, Dr. Franziska Giffey wird sie über die Bedeutung der Kreativwirtschaft und die Potenziale des neuen Gründungsgeists für einen der vielfältigsten Bezirke Berlins sprechen.
