Fachgespräch: Antiziganismus

Antiziganistische Einstellungen, Darstellungen, Ausdrucksweisen sowie struktureller Antiziganismus sind in Deutschland weit verbreitet und immer noch salonfähig. Sie richten sich sowohl gegen die Sinti, die seit Jahrhunderten in Deutschland leben als auch gegen Roma, die neu nach Deutschland kommen.

Antiziganismus hat auch schwerwiegende Folgen für die diskriminierten Personen und Gruppen. Ausschluss von Bildung und Diskriminierung auf Ämtern, menschenunwürdige Wohnungen, Arbeitsausbeutung, medizinische Unterversorgung sind die Folgen.

In Vorbereitung auf die Einbringung eines Antidiskriminierungsgesetzes für Berlin möchten wir im Rahmen eines Fachgesprächs der Frage nachgehen, inwieweit Spezifika des Antiziganismus hier ausreichend berücksichtigt sind. Wie gestaltet sich das Verhältnis vom Antiziganismus zum bestehenden Rassismus-Diskurs?

Es diskutieren mit:

Romeo Franz, Hildegard Lagrenne-Stiftung

Markus End, TU Berlin

Alexander Klose, Fachreferent der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus

Nihad Nino Pusija, Fotograf und Kulturvermittler

Moderation: Susanna Kahlefeld (MdA)

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