Susanna Kahlefeld moderiert den Workshop "Positionierungen"
Antisemitismus ist auch im Kunst- und Kulturbereich weit verbreitet und wird in kuratorischen Entscheidungen, in Förderpraxen, auf Bühnen, in Ausstellungen, Diskursen und anderen institutionellen Kontexten wirksam. Besonders seit dem 7. Oktober 2023 ist dies verstärkt sichtbar. Der Fachtag des Open Arts Hub Berlin möchte sich mit verschiedenen Inputs, Diskussionsrunden und künstlerischen Beiträgen folgenden Fragen widmen:
Wie können Kulturinstitutionen und Förderstrukturen darin gestärkt werden, antisemitismuskritisch zu arbeiten? Welche Rolle spielen jüdische Perspektiven im Kunst- und Kulturbetrieb und wie können sie nachhaltig gestärkt werden? Wie können Schutzräume und Handlungssicherheit für betroffene Personen geschaffen, und antisemitischer Diskriminierung wirksam und strukturell begegnet werden?
Im Mittelpunkt stehen Austausch und Vernetzung für Akteur:innen aus Kunst, Kultur, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wissenschaft. Der Fachtag nimmt dabei auch die aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen in den Blick und lotet fachlich fundierte, künstlerisch sensible und praktisch wirksame Strategien im Umgang mit Antisemitismus aus.
