Zahlreiche Skandale, in denen die katastrophalen Arbeitsbedingungen bei Zulieferern von namhaften Firmen aufgedeckt wurden, haben dazu geführt, dass immer mehr Konsument*innen ihre Kaufentscheidungen intensiver überdenken. Das Konzept des Fairen Handels sorgt dafür, dass Bäuer*innen und Arbeiter*innen in sogenannten Entwicklungsländern eine angemessene Bezahlung für ihre Arbeit bekommen und ihre Arbeits- und Lebensbedingungen verbessert werden. Auch in Neukölln bieten viele Läden und gastronomische Betriebe fair gehandelte Produkte an. Fair Trade Bezirke unterstützen und fördern den Fairen Handel. Wäre dies für Neukölln ein guter erster Schritt um sich für Fairness, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung im internationalen Handel einzusetzen und diese lokal zu praktizieren? Diskutieren Sie mit uns!
Wir diskutieren mit:
Nadia Massi, Gründerin der Bioase44
Oke Anyanwu, Gründer des Fair Trade Zentrums Neukölln
Rainer Penk, Sprecher für Wirtschaft, BVV Temp-Schöneberg
Moderation: Susanna Kahlefeld, MdA, direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis 2 in Neukölln
Grußwort: Anja Kofbinger, MdA, direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis 1 in Neukölln
