Das Programm der Konferenz finden Sie hier.
Susanna Kahlefeld ist am Workshop 3 beteiligt: Praxisbeispiele der migrantischen Selbstorganisation
Was leisten MGOs, und was brauchen sie dafür?
Viele migrantische Organisationen bieten http://egw.gruene-fraktion-berlin.de/egroupware/index.php?cd=yesspezifische Angebote für Geflüchtete. Mit ausgeprägter interkultureller Kompetenz engagieren sie sich in der Unterbringung, Versorgung, Begleitung, bieten Sprachkurse, Beratung in rechtlichen und psychosozialen Fragen. Diese Initiativen sorgen maßgeblich mit dafür, dass in Kommunen und Städten ein Angebot für Migrant/innen und Geflüchtete existiert, das ihnen Ankommen und Integration erleichtert. Hier blühen Angebote, zu denen Kommunen aus eigenen Mitteln gar nicht in der Lage wären. Migrantische Organisationen bilden eine Brücke, ein Inklusionsangebot in die vielfältige einheimische Gesellschaft. Einige sind langjährig bestehende zivilgesellschaftliche Organisationen. Mancherorts sind neue Selbstorganisationen von migrierten und geflüchteten Menschen entstanden. Welche Beiträge leisten sie für die Integration von Flüchtlingen? Welche Vorschläge entstehen hier? Im Workshop haben wir Initiativen zu Gast, die uns über ihre Arbeit berichten. An ihrem Beispiel wollen wir uns austauschen zur Frage: Welche Rollen übernehmen migrantische Organisationen in der Flüchtlingsarbeit der Kommunen? Welche Projektideen werden entwickelt? Außerdem wollen wir darüber diskutieren, wie Kooperationen zwischen den Organisationen und den Kommunen künftig weiterentwickelt und verbessert werden können.
Unsere Gäste:
Dr. Bassel Alsaeed/ Dr. Basel Allozy, Al-Kawakibi e.V. , Réka Lörincz, AGABY e.V. Bayern, Projekt „Kommunale Integrationslandschaften“
Lina Ganama, Al Nadi e.V. Treffpunkt, Beratung und Kurse für arabische Frauen, Schöneberg Susanna Kahlefeld MdA, Bündnis 90/Die Grünen
Moderation: Anne Ulrich, Heinrich-Böll-Stiftung e.V., Nursemin Sönmez, Universität zu Köln
