Podiumsdiskussion: Ein Gesetz für Sinti und Roma in Berlin - Nichts über uns ohne uns!

Die Berliner Landschaft wird seit über 25 Jahren von verschiedenen Romani Vereinen und
Initiativen bereichert. Mit Beratungsstellen, Demonstrationen und Interventionen haben sich
Strukturen von und für die Belange der Rom*nja ausgebildet. Es ist an der Zeit, dass die
geschaffenen Selbsthilfestrukturen und selbstorganisierte politische Beteiligung durch
institutionalisierte Rechte gestärkt werden. Gemäß der europäischen Minderheitencharta
fordert das Bündnis von der aktuellen Berliner Regierungskoalition ein Minderheitengesetz für
Sinti und Roma, sowie die aktive Mitsprache bei dessen Ausgestaltung. Minderheitengesetze
sind in anderen europäischen Ländern bereits verwirklicht. Am Beispiel dieser Erfahrungen werden die Möglichkeiten und die Ausgestaltung auch für Berlin ein entsprechendes Gesetz auf den Weg zu bringen diskutiert.

Grußwort: Prof. Dr. Kyuchukov, Elke Breitenbach (Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales) und Dejan Marković (Forum Roma Srbije). Dejan Marković spricht über die Situation der Minderheitenrechte für Roma in den Westbalkanländern, er klärt auf über Europäischen Empfehlungen und wertet die Implementierung von Minderheitenrechten aus als Beispiel für die deutschen Prozesse.


Podiumsdiskussion zur Frage: Ein Gesetz für Roma und Sinti in Berlin.
Podiumsteilnehmende: Susanna Kahlefeld (Bündnis'90, Grüne), Katina Schubarth (Die Linke),
Karin Korte (SPD), Dejan Marković, Merdjan Jakupov, Milan Pavlović, Hajdi Barz

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