16. September 2015, Berlin-Wilmersdorf. Bei der Diskussion um die Frage, wie den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sich für die Kriegsflüchtlinge in Berlin und Brandenburg aufopfern, selbst geholfen werden kann, waren sich alle Beteiligten darin einig, dass Hilfe bitter nötig ist. Konkrete Zusagen von Senatsseite gab es keine - aber viel Zuspruch und Anerkennung.
Susanna Kahlefeld betont, dass die Helfer*innen eine schwere Arbeit arbeiten, weil sie mit einer verfehlten Flüchtlingspolitik konfrontiert sind. Ihrer Meinung nach haben wir eine Politikkrise, keine Flüchtlingskrise. Diese zeige sich besonders auch durch den Abbau von Kapazitäten anstatt neue zu schaffen. Berlin brauche eine Gesamtstrategie wie Verwaltung gut, effektiv und mit Respekt mit Ehrenmatlichen zusammen arbeiten kann. Bisher würden Ehrenamtliche von Verwaltung eher als Störenfriede wahrgenommen. Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden um ehrenamtliches Engagement zu verstetigen.
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