Gemeinsam mit meiner Fraktion habe ich auch in diesem Jahr wieder Spitzengespräche mit Vertreter*innen Berliner Religionsgemeinschaften durchgeführt. Der interreligiöse Dialog, der Einsatz für Religionsfreiheit und der Schutz religiöser Vielfalt sind zentrale Bausteine eines solidarischen Zusammenlebens. Gerade angesichts zunehmender Polarisierung ist es wichtig, diese Dialogräume zu stärken.
Im April haben wir uns mit Vertreter*innen islamischer und alevitischer Gemeinden getroffen. Im Fokus des Treffens standen die wachsende gesellschaftliche Spaltung, islamische Bestattungsflächen, Religionsunterricht, die Enquetekommission des Parlaments und das Neutralitätsgesetz.
Beim Spitzengespräch mit Vertreter*innen der Evangelischen Kirche im Juni diesen Jahres standen die gemeinsame Sorge um die soziale Lage und die wachsende gesellschaftliche Spaltung, Perspektiven für den Umgang mit Geflüchteten, der Religionsunterricht und die Situation evangelischer Friedhöfe in Berlin im Fokus des Treffens.
Im November trafen wir uns mit Vertreter*innen jüdischer Gemeinden in Berlin. Im Fokus des Treffens standen die wachsende gesellschaftliche Spaltung und der zunehmende Antisemitismus, die Arbeit der Enquetekommission des Parlaments, der Schutz jüdischer Einrichtungen in Berlin sowie politische Initiativen der Grünen Fraktion zur Änderung des Ladenöffnungsgesetzes und zur Anpassung der Feiertagsgesetzgebung im Sinne jüdischer Berliner*innen.
In allen Spitzengesprächen betonten alle Beteiligten ihr gemeinsames Ziel: den Einsatz für eine demokratische und gerechte Gesellschaft. Sie verurteilten jegliche Form von Menschen- und Gruppenfeindlichkeit und äußerten Sorge über die Auswirkungen aktueller Haushalts-Kürzungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
