Online-Diskussion-Reihe: Engagement neu denken

5 Jahre nach 2015 ist die engagierte Zivilgesellschaft in der Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer sozialen Folgen erneut besonders gefordert. Die Notwendigkeit, physisch Abstand zu halten, verändert die Arbeit und es sind neue Akteur*innen dazugekommen. Dennoch wiederholen sich einige Muster aus dem Engagement für Flüchtlinge von 2015: die schnelle und passgenaue Reaktion der Initiativen, die Innovationskraft in Nachbarschaften, die Fähigkeit, sich selber zu organisieren. Es verstärken sich aber auch Forderungen an Politik und Verwaltung, denn Engagement braucht gute Engagementpolitik. Funktionierende Strukturen, die sich seit 2015 etabliert hatten, stehen jetzt vor dem Aus oder müssen neue Wege finden. Die Politik ist gefordert, einen zukunftsfähigen Rahmen für Engagement zu schaffen, denn wir brauchen freiwilliges Engagement nicht nur in der Krise, sondern dauerhaft. Diesen Fragen möchten meine Kollegin Bettina Jarasch und ich gemeinsam mit der engagierten Zivilgesellschaft in einer vierteiligen Online-Diskussion-Reihe nachgehen und konkrete Forderungen entwickeln.

 

Kommende Veranstaltungen

16. September 2020 | 18:00 – 20:00 Uhr:  Engagement: Unterstützungsstrukturen neu denken

05. Oktober 2020 | 18:00 – 20:00 Uhr:  Engagement: Finanzierung neu denken

11. November 2020 | 18:00 – 20:00 Uhr:  Ein Demokratie-Fördergesetz für Berlin

Dokumentation

Auftaktveranstaltung: Engagement neu denken - Perspektiven der Engagementpolitik nach 2015 und 2020 | 18.06.2020 | Online-Diskussion | >>>Veranstaltungsbericht